Screencasts | 21. September 2005

Raw-Dateien verarbeiten

Wenn Sie bei Ihrer Digitalkamera auf den Auslöser drücken, passiert ungefähr folgendes: Der Verschluss öffnet sich, Licht fällt durch einen RGB-Filter auf den CCD-Sensor, die elektrischen Signale des Sensors werden digitalisiert, die Kamera-Software nimmt bei der entstandenen Bilddatei einen Farbabgleich und die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Schärfe vor, anschließend wird die Datei auf 8 Bit Farbtiefe pro Farbkanal reduziert, komprimiert und gespeichert. Einen Einfluss auf diesen automatischen Prozess hat man nur sehr begrenzt.

Fotografieren Sie allerdings im Raw-Modus, wird die Bilddatei in der Kamera ohne weitere Bearbeitung genau so gespeichert, wie sie der Sensor im Moment der Aufnahme „gesehen“ hat. Das hat natürlich den Vorteil, dass man, ähnlich wie beim Vergrößern eines analogen Negativs, beim Verarbeiten der Raw-Dateien in einem Bildbearbeitungsprogramm eine umfassende Kontrolle über das Ergebnis hat.

In diesem Video-Tutorial zeige ich Ihnen die grundlegenden Einstellmöglichkeiten mit Photoshops Camera Raw-Plugin.

Screenshot Tutorial
Der Camera Raw-Dialog von Photoshop CS2
(MPEG-4 Film, 11,2 MB, 6:28 Minuten)



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