Tutorials | 18. August 2005

Komprimierung des Tonwertumfangs

ScreenshotRGB-Bilder, die mit Digitalkameras aufgenommen werden, haben einen wesentlich höheren Tonwertumfang, als beim CMYK-Druck dargestellt werden kann. Je nach Druckverfahren (Offset, Tiefdruck etc.) und Bedruckstoff (Naturpapier, glänzend gestrichenes Papier etc.) muss also der Tonwertumfang dieser Bilder vor dem Druck verringert werden. Das Verfahren dazu nennt sich Kontrastmaskierung. In der analogen Dunkelkammer hat man dafür früher Diapositive (die ebenfalls einen zu hohen Tonwertumfang für den Druck haben) mit einem passgenau darüber gelegten Schwarzweiß-Negativ vergrößert, und fast genau so machen wir es heute mit Photoshop (oder jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm, das mit Ebenen arbeitet).

Die Kontrastmaskierung ist im übrigen auch gut geeignet, dunkle Bildbereiche automatisiert aufzuhellen bzw. an hellere Bildbereiche anzugleichen.

Problemfoto

Dieses Foto ist ein Paradebeispiel für ein späteres Druckergebnis, bei dem in den dunklen Bildbereichen keinerlei Zeichnung, sondern nur noch eine matschige schwarze Fläche zu sehen sein wird – selbst für eine RGB-Darstellung saufen die Tiefen viel zu sehr ab.

Tonwertkomprimierung

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